Kommunikationstools

Kommunikationstools sind digitale Werkzeuge, die Beschäftigte beim Austausch von Nachrichten, Sprache und Bild unterstützen. Im engeren Sinn sind das Chat-Programme, Mail-Clients, Telefonie- und Videokonferenzlösungen sowie unternehmensinterne Mitarbeiter-Apps. Im weiteren Sinn werden sie häufig zusammen mit Kollaborationstools betrachtet, weil moderne Plattformen wie Microsoft Teams oder Google Workspace beides verbinden.

Typische Kategorien

  • Chat: Microsoft Teams, Slack, Mattermost.
  • E-Mail: Outlook, Gmail, Thunderbird.
  • Videokonferenz: Teams, Zoom, Webex, Google Meet.
  • Telefonie: SIP-Telefone, Softphones, Mobile-Integration.
  • Mitarbeiter-App: Push-Benachrichtigungen, mobil verfügbar.

Auswahl und Betrieb

Wichtig sind saubere Integration in Mail, Kalender und Telefonie, Datenschutz und IT-Sicherheit, eine kurze Lernkurve und eine zuverlässige Verbindung. Eine Betriebsvereinbarung regelt zulässige Funktionen und Auswertungen mit Personenbezug. Auf der technischen Seite kümmern sich IT-Dienstleistungen für den Mittelstand um Aufbau, Migration und sicheren Betrieb.

Räume

Telefonie und Videokonferenzen brauchen ruhige Bereiche mit guter Akustik. Telefonkabinen, akustisch behandelte Besprechungsräume und Rückzugszonen verhindern, dass offene Büros zur Geräuschkulisse werden. Eine durchdachte Büroplanung sieht solche Räume von Anfang an vor.

Vertiefung

Eine ausführliche Darstellung mit Auswahlkriterien, Kategorien und Datenschutzhinweisen findet sich im Eintrag Kollaborationstools.

Synonyme

Communication Tools, UCC (Unified Communications and Collaboration), Messaging-Plattformen, Telekommunikationsdienste.

Siehe auch

Literaturhinweise

  • Bitkom: Leitfaden Unified Communications and Collaboration.
  • BSI: IT-Grundschutz-Kompendium, Bausteine zu Cloud-Diensten.
  • Datenschutzkonferenz: Orientierungshilfe zu Videokonferenzen und Messaging-Diensten.
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