Teamwork
Teamwork ist die englische Bezeichnung für Teamarbeit, also die zielgerichtete Zusammenarbeit mehrerer Personen an einer gemeinsamen Aufgabe. Im Vergleich zur lockeren Gruppe ist ein Team durch ein klares Ziel, gemeinsame Spielregeln, geteilte Verantwortung und gegenseitige Abhängigkeit definiert. Der Klassiker zur Teamentwicklung ist das Phasenmodell von Bruce Tuckman (1965): Forming, Storming, Norming, Performing, später ergänzt um Adjourning. Wer diese Phasen nicht kennt, hält Konflikte in der Storming-Phase oft fälschlich für Teamversagen.
Was Teamwork wirklich braucht
Untersuchungen von Google (Project Aristotle, 2015) haben gezeigt, dass die Zusammensetzung der Personen weniger entscheidend ist als die psychologische Sicherheit im Team: das Gefühl, ohne Angst Fragen stellen, Fehler zugeben und unkonventionelle Ideen einbringen zu dürfen. Daneben spielen klare Ziele, verlässliche Strukturen, gegenseitige Verlässlichkeit und der Sinnzusammenhang der Arbeit eine größere Rolle als individuelle Fachkompetenz oder Persönlichkeitsmerkmale.
Räume und Werkzeuge
Teamwork braucht Räume, die Begegnung möglich machen, ohne Konzentration zu zerstören. Eine durchdachte Büroplanung sieht Team-Inseln mit Sichtbeziehung, Stehbereiche für Daily Stand-ups und ungestörte Konzentrationszonen für Einzelarbeit vor. IT-Dienstleistungen für den Mittelstand begleiten bei Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams, Slack und gemeinsamer Dokumenten-Ablage.
Synonyme
Teamarbeit, Zusammenarbeit, Group Work, Collaborative Work.
Siehe auch
Literaturhinweise
- Bruce W. Tuckman: Developmental Sequence in Small Groups. 1965.
- Google Project Aristotle, 2015 (re:Work).
- Patrick Lencioni: The Five Dysfunctions of a Team. 2002.
