Interne Unternehmenskommunikation
Interne Unternehmenskommunikation umfasst alle Kanäle und Formate, mit denen ein Unternehmen mit seinen Beschäftigten in Verbindung steht. Sie reicht von der monatlichen Mitarbeiterzeitschrift über das Intranet, den Newsletter, die Town-Hall-Veranstaltung bis zum Slack-Channel und zur Mittagsrunde an der Kaffeemaschine. Studien des Edelman Trust Barometer zeigen jedes Jahr aufs Neue: Mitarbeiter vertrauen ihrem direkten Vorgesetzten und der Geschäftsführung des eigenen Unternehmens deutlich mehr als externen Stimmen aus Politik oder Medien. Die interne Kommunikation ist deshalb kein Marketing-Anhang, sondern ein zentrales Führungsinstrument.
Was eine gute interne Kommunikation ausmacht
- Glaubwürdigkeit: Lieber unbequeme Wahrheit ehrlich sagen als beschönigen. Mitarbeiter merken Geschönte sofort.
- Regelmäßigkeit: Lieber alle 14 Tage knapp als einmal im Quartal lang.
- Mehrkanal-Strategie: Wichtige Botschaften über mehrere Kanäle, sonst erreicht man nur einen Teil der Belegschaft.
- Dialog statt Sender: Rückkanal aktiv anbieten und ernst nehmen.
- Visualität: Bewegtbild, Bilder und Grafiken werden viel eher konsumiert als reine Textwüsten.
Räume und Werkzeuge
Interne Kommunikation lebt von Räumen, in denen sie stattfinden kann. Eine durchdachte Büroplanung sieht Stehbereiche für Kurz-Updates, Auditorien für Town Halls und Begegnungszonen für informellen Austausch vor. IT-Dienstleistungen für den Mittelstand begleiten bei Auswahl und Betrieb von Mitarbeiter-Apps, Intranet-Plattformen und Newsletter-Systemen.
Synonyme
Interne Kommunikation, Internal Communications, Mitarbeiterkommunikation.
Siehe auch
- Interne Kommunikation
- Interner Newsletter
- Intranet
- Kommunikationstools
Literaturhinweise
- Edelman: Trust Barometer (jährlich).
- Lars Dörfel, Theresa Schulz: Interne Kommunikation. 2014.
- DPRG: Standards der internen Kommunikation.
