Interne Unternehmenskommunikation

Interne Unternehmenskommunikation ist die alltagsnahe Bezeichnung für die geplante und gelebte Kommunikation zwischen Beschäftigten, Führung und Geschäftsleitung innerhalb eines Unternehmens. Sie bündelt Information, Orientierung, Beteiligung und Bindung. Im fachlichen Sprachgebrauch ist der Begriff weitgehend gleichbedeutend mit interner Kommunikation oder Mitarbeiterkommunikation.

Aufgaben

  • Information: Beschäftigte erhalten verlässliche, zeitnahe Hinweise zu Aufgaben, Entscheidungen und Veränderungen.
  • Orientierung: Strategie, Ziele und Werte werden so vermittelt, dass sie tägliches Handeln stützen.
  • Beteiligung: Mitarbeitende werden in Entscheidungen eingebunden, die sie betreffen.
  • Bindung: Identifikation, Wertschätzung und Zugehörigkeit werden gefördert.
  • Wandel begleiten: Veränderungen werden erklärt, Sorgen aufgenommen, Akzeptanz gestützt.

Kanäle und Räume

Eine ausgewogene Mischung aus persönlichen Gesprächen, schriftlichen Formaten, digitalen Kanälen und großen Anlässen wirkt am besten. Räume mit guter Akustik, Begegnungspunkten und einladender Möblierung erleichtern den Austausch. Eine durchdachte Büroplanung bezieht solche Aspekte von Anfang an ein und schafft die räumliche Grundlage einer offenen Kommunikationskultur.

Vertiefung

Eine ausführliche Darstellung mit Kanal-Übersicht, Aufgaben, Bausteinen und typischen Fehlern findet sich im Eintrag Interne Kommunikation.

Synonyme

Interne Kommunikation, Mitarbeiterkommunikation, Internal Communications.

Siehe auch

Literaturhinweise

  • Mast, C.: Unternehmenskommunikation, UTB.
  • Buchholz, U. / Knorre, S.: Interne Kommunikation und Unternehmensführung, Springer Gabler.
  • DPRG: Berufsfeldstudie Interne Kommunikation.
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