Kommunikation und Zusammenarbeit

Kommunikation und Zusammenarbeit ist der Sammelbegriff für die Art und Weise, wie Beschäftigte in einem Unternehmen Informationen austauschen und gemeinsam an Aufgaben arbeiten. Er umfasst persönliche Gespräche, schriftliche Kommunikation, digitale Werkzeuge und die räumlichen Bedingungen, unter denen all das stattfindet. Im fachlichen Kontext werden meist die einzelnen Bereiche getrennt betrachtet: interne Kommunikation, Kollaborationstools, Räume und Kultur.

Bestandteile

  • Persönliche Kommunikation: Mitarbeitergespräch, Team-Meeting, kurze Abstimmungen.
  • Schriftliche Kommunikation: Mail, Newsletter, Aushänge, Protokolle.
  • Digitale Werkzeuge: Chat, Videokonferenz, geteilte Dokumente, virtuelle Whiteboards.
  • Räumliche Voraussetzungen: akustisch trennbare Bereiche, Begegnungspunkte, Konferenzräume.
  • Kultur: Spielregeln, Erreichbarkeit, Feedbackkultur, Wertschätzung.

Räume und Möbel

Räume sind oft der unterschätzte Teil. Eine offene Bürofläche fördert spontanen Austausch, kann aber konzentrierte Arbeit erschweren. Konzentrationszonen, Telefonkabinen und Besprechungsräume mit guter Akustik sind genauso wichtig. Eine durchdachte Büroplanung bezieht alle Tätigkeitsarten ein.

Vertiefung

Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Felder findet sich in den Einträgen Interne Kommunikation, Kollaborationstools und Feedbackkultur.

Synonyme

Communication and Collaboration, Zusammenarbeit, betriebliche Kommunikation. Im englischen Sprachraum ist Communication and Collaboration ein Standardbegriff, im deutschen wird der Inhalt meist auf die Teilbereiche aufgeteilt.

Siehe auch

Literaturhinweise

  • Mast, C.: Unternehmenskommunikation, UTB.
  • Johansen, R.: Groupware, Free Press.
  • Bitkom: Leitfaden Kollaborationssoftware im Mittelstand.
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