Mitarbeiter-Feedback
Mitarbeiter-Feedback bezeichnet die strukturierte Rückmeldung zwischen Beschäftigten und ihrer Führung. Klassisch ist das einmal jährliche Mitarbeitergespräch, modern sind kurze, häufige Formate wie wöchentliche 1:1-Gespräche, Pulse Checks und 360-Grad-Feedback. Studien von Gallup zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen Feedback-Häufigkeit und Mitarbeiterengagement: Beschäftigte, die wöchentlich Feedback erhalten, sind dreimal engagierter als solche mit nur jährlichen Gesprächen. Im Mittelstand wird Feedback oft auf positive Bestätigung verkürzt; wirksam wird es erst, wenn auch konkrete Verbesserungspunkte angesprochen werden.
Spielregeln für gutes Feedback
- Konkret statt allgemein: „Du hast in der Präsentation den Punkt X überzeugend dargestellt“ statt „Gut gemacht“.
- Beobachtung statt Bewertung: was wurde getan, nicht was bedeutet das.
- Zeitnah, nicht erst Monate später.
- Wechselseitig: Mitarbeiter dürfen ebenso der Führung Rückmeldung geben.
- Vertraulich, wenn nötig anonymisiert.
Räume und Werkzeuge
Feedback braucht Räume mit vertraulicher Atmosphäre. Eine durchdachte Büroplanung sieht ungestörte 1:1-Räume vor, in denen offene Gespräche möglich sind. IT-Dienstleistungen für den Mittelstand begleiten bei der Einführung von Feedback-Plattformen wie Officevibe, Leapsome oder dem Feedback-Modul in Personio.
Synonyme
Mitarbeiterfeedback, Employee Feedback, Performance Feedback.
Siehe auch
Literaturhinweise
- Gallup: State of the Global Workplace (jährlich).
- Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation. 2003.
- Kim Scott: Radical Candor. 2017.
