Mitarbeiter-Feedback
Mitarbeiter-Feedback bezeichnet die Rückmeldung an und von Beschäftigten zu Verhalten, Leistung, Zusammenarbeit und Arbeitsbedingungen. Es kann von Vorgesetzten, Kollegen, Mitarbeitenden, Kunden oder über strukturierte Befragungen kommen. Im modernen Arbeitsleben ersetzt regelmäßiges, kurzes Feedback zunehmend die jährliche Beurteilung als Hauptinstrument der Personalführung.
Formen
- Top-Down: Führungskraft an Mitarbeitende, klassisch im Mitarbeitergespräch.
- Bottom-Up: Mitarbeitende an Führungskraft, oft anonym über Befragung.
- Peer-Feedback: zwischen Kolleginnen und Kollegen, in Teamretrospektiven oder strukturiert über 360-Grad-Verfahren.
- Pulsbefragung: kurze regelmäßige Stimmungsbarometer, oft im Wochen- oder Monatsrhythmus.
- Continuous Feedback: kurze, häufige Rückmeldung im Arbeitsalltag.
Räume und Werkzeuge
Vertrauliches Feedback braucht ungestörte Räume mit guter Akustik. Eine durchdachte Büroplanung sieht kleine Vertrauensräume vor. Auf der digitalen Seite unterstützen Pulsumfragen, Feedback-Apps und 360-Grad-Plattformen die Praxis. IT-Dienstleistungen für den Mittelstand kümmern sich um Auswahl, sicheren Betrieb und Integration in HR-Systeme.
Vertiefung
Eine ausführliche Darstellung mit Methodik, Spielregeln und typischen Fehlern findet sich im Eintrag Feedbackkultur.
Synonyme
Employee Feedback, Rückmeldung, Mitarbeiterrückmeldung, Pulsbefragung (im engeren Sinn).
Siehe auch
Literaturhinweise
- Stone, D. / Heen, S.: Thanks for the Feedback, Penguin.
- Sonntag, K. (Hrsg.): Personalentwicklung in Organisationen, Hogrefe.
- BetrVG, Paragraph 87.
