Multimedia-Möbel
Multimedia-Möbel sind speziell konstruierte Büromöbel, die digitale Geräte (Beamer, Displays, Konferenzkameras, Lautsprecher, Steckdosenleisten) integrieren. Sie reichen vom kleinen Konferenztisch mit eingebauter Anschlussleiste bis zum vollausgestatteten Hybrid-Meetingraum-Modul mit Touchdisplay, Kamera und Mikrofonarray. Im Zeitalter hybrider Meetings sind sie kein Luxus mehr, sondern Voraussetzung dafür, dass online und vor Ort Anwesende gleichberechtigt teilnehmen können.
Worauf bei der Auswahl achten
Multimedia-Möbel sind nur so gut wie ihre Anschlussfähigkeit. Vor dem Kauf sollten Anschlüsse (HDMI 2.1, USB-C mit Powerdelivery, Netzwerk), Kabelwege, Belüftung der Elektronik und die Kompatibilität mit der eingesetzten Konferenzsoftware (Microsoft Teams, Zoom, Google Meet) geprüft werden. Wer hier am falschen Ende spart, hat schicke Möbel ohne Funktion. Die meisten Hersteller bieten herstellerübergreifende Sets an, die mit allen marktüblichen Plattformen zusammenarbeiten.
Räume und Werkzeuge
Eine durchdachte Büroplanung integriert Multimedia-Möbel von Anfang an, inklusive Strom-, Daten- und Lichtanschlüssen. IT-Dienstleistungen für den Mittelstand begleiten bei Auswahl, Installation und Anbindung der Konferenztechnik an die bestehende IT-Infrastruktur.
Synonyme
Multimedia Möbel, Konferenzmöbel mit AV-Technik, Hybrid-Meeting-Möbel, AV-Möbel.
Siehe auch
Literaturhinweise
- DIN EN 527: Büromöbel, Arbeitstische.
- BSI: Kompendium Videokonferenzsysteme.
