Whiteboards
Whiteboards und Flipcharts sind die einfachsten und wirkungsvollsten Werkzeuge zur Visualisierung im Büro. Trotz aller digitalen Alternativen bleiben sie unverzichtbar, weil sie schnell sind, niedrige Hürden haben und Diskussionen sichtbar machen. In Workshops, Strategieklausuren, Daily-Stand-ups und Lean-Routinen sind sie das Werkzeug erster Wahl. Die Auswahl reicht von der klassischen Emaille-Wand über mobile Schreibwände bis hin zu großformatigen Glas-Whiteboards, die in modernen Büros häufig auch dekorative Funktion übernehmen.
Praxis-Tipps
- Größe: Lieber zu groß als zu klein, mindestens 90 mal 120 cm pro Whiteboard.
- Magnetisch: Spart später Klebeband und ermöglicht das Verschieben von Karten.
- Stiftqualität: Hochwertige Trockenwischer-Marker verhindern Schatten und schonen das Material.
- Reinigung: Mindestens monatlich mit Spezialreiniger, sonst „brennen“ alte Schriftspuren ein.
- Hybrid-Meetings: Kamera so positionieren, dass das Board lesbar ins Bild kommt; sonst sind Remote-Teilnehmer abgehängt.
Räume und Werkzeuge
Whiteboards entfalten ihren Wert nur, wenn der Raum sie hergibt. Eine durchdachte Büroplanung sieht großzügige Wandflächen ohne Möblierung davor und ausreichend Stellplatz für mobile Boards vor. In modernen Büros werden zunehmend ganze Wände mit beschreibbarer Oberfläche oder magnetischer Folie ausgestattet, was die Visualisierungsfläche vervielfacht.
Synonyme
Schreibwand, Magnettafel, Flipchart, Pinnwand, Visualisierungstafel.
Siehe auch
Literaturhinweise
- Dan Roam: The Back of the Napkin. 2008.
- Brigitte Seibold: Visualisieren in Trainings und Coachings. 2018.
