Prozessoptimierung

Prozessoptimierung beschreibt die strukturierte Verbesserung bestehender Geschäftsprozesse mit dem Ziel, sie schneller, fehlerärmer, kostengünstiger oder kundenfreundlicher zu machen. Sie ist Teil des Geschäftsprozessmanagements (BPM) und ein Kernanliegen jedes Qualitätssystems nach DIN EN ISO 9001. Im Mittelstand ist Prozessoptimierung das wichtigste Werkzeug, um Reibungsverluste zu reduzieren, Kundenzufriedenheit zu steigern und Margen zu sichern.

Phasen

  • Auswahl: Prozesse mit hohem Hebel identifizieren.
  • Ist-Aufnahme: Prozess sauber dokumentieren, Daten erheben.
  • Analyse: Schwachstellen, Verschwendungen und Ursachen identifizieren.
  • Soll-Konzept: Maßnahmen entwerfen, Priorisieren, Pilotieren.
  • Umsetzung: Schulen, einführen, messen.
  • Verstetigung: Standards, Reviews, kontinuierliche Verbesserung.

Räume und Werkzeuge

Prozessoptimierung lebt von visueller Arbeit. Eine durchdachte Büroplanung mit Mehrzweckräumen und Whiteboards unterstützt Workshops und Reviews. Auf der digitalen Seite kümmern sich IT-Dienstleistungen für den Mittelstand um saubere Datenbasis, Workflow-Werkzeuge und Schnittstellen.

Vertiefung

Eine ausführliche Darstellung mit Methoden, Werkzeugen und Praxisbeispielen findet sich im Eintrag Geschäftsprozessoptimierung. Für die methodische Untersuchung siehe Prozessanalyse.

Synonyme

Geschäftsprozessoptimierung, Process Improvement, Business Process Improvement (BPI), Continuous Improvement Process (CIP).

Siehe auch

Literaturhinweise

  • Schmelzer, H. / Sesselmann, W.: Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, Hanser.
  • Womack, J. / Jones, D.: Lean Thinking, Free Press.
  • DIN EN ISO 9001: Qualitätsmanagement.
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